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Christentum und Moderne

Die Großkirchen sind aufgrund der gesellschaftlichen Modernisierungsprozesse mit religiösen Transformationsprozessen konfrontiert, die eine Entkirchlichung und Entchristianisierung zur Folge haben. Modernisierungsprozesse finden hauptsächlich in großen Städten statt – sie sind Laboratorien der modernen Gesellschaft. Im sozialen Raum der Stadt ist das abnehmende Interesse der Stadtbevölkerung am kirchlichen Leben in einem starken Mitgliedsschwund ablesbar geworden. Dieser Prozess wird durch die anhaltenden Urbanisierungsprozesse nicht gebremst werden. Theologie und Kirche stehen in Anbetracht dieser Urbanisierungs- und Modernisierungsprozesse vor der Herausforderung, eine angemessene Theologie und Gottesrede zu betreiben. In der exoterischen Dimension der Fundamentaltheologie, die einen Welt- und Geschichtsbezug sucht und diesem eine erkenntnistheoretische Funktion zuweist, ist die Welt ein Ort der theologischen Erkenntnis (locus theologicus). Die Fundamentaltheologie will in dieser Nach-außen-Gerichtetheit entdecken, wo und wie sich Gott in der säkularen (Stadt-)Gesellschaft heilsgeschichtlich offenbart, und wird ihre theologische Gottesrede gegebenenfalls modifizieren müssen.

Fachbereichsleitung Fundamentaltheologie

Univ.-Prof. Dr.theol.

Martina Bär

Institut für Systematische Theologie und Liturgiewissenschaft

Institut für Systematische Theologie und Liturgiewissenschaft

Telefon:+43 316 380 - 6321

Sekretariat

Elke Handl-Prutsch

UZT, Heinrichstrasse 78 B/I
8010 Graz

Telefon:+43 316 380 - 6320

Di, Mi, Do: 12 - 16 Uhr
Freitag: gegen Anmeldung

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