Das Institut begrüßt Dr. Sabine Joy Ihben-Bahl in diesem Wintersemester als Lehrbeauftragte für Hermeneutik.
Sie ist Habilitandin mit einer Arbeit über „Offenbarung sehen – und feiern. Eine Theologie des Festes mit Schellings Philosophie der Kunst und Douglas Hedleys Imaginationstheorie“ im Bereich Systematische Theologie an der Phillips-Universität Marburg. Hier geht sie mit bildhermeneutischen und imaginationstheoretischen Ansätzen dem feierfähigen Menschen und dem, was diesem im Fest erscheint, nach. Dr. Ihben-Bahl hat lange Zeit an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Münster gearbeitet. Zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Systematische Theologie (2013–2019), an dem auch ihre Doktorarbeit „Angst und die eine Wirklichkeit. Paul Tillichs transdisziplinäre Angsttheorie im Dialog mit gegenwärtigen Emotionskonzepten“ entstanden ist, und dann, nach ihrem Vikariat in Göttingen, am Seminar für Praktische Theologie (2021–2026), an dem sie u. a. zusammen für die Mitentwicklung und die Koordination des Masterstudiengangs „Spiritual Care M.A.“ verantwortlich war. Gelehrt hat sie in der Systematischen und Praktischen Theologie. Inzwischen ist sie eine der Fachherausgeberinnen für den Bereich Religionsphilosophie und Fundamentaltheologie für das Onlinelexikon Systematische Theologie („SysLex“, https://syslex-online.de/) und schreibt regelmäßig für den digitalen Predigtkommentar „Exegese für die Predigt“ („EfP“, https://www.die-bibel.de/efp).
Sabine Joy Ihben-Bahl kommt aus Ostfriesland in Nordwestdeutschland und arbeitet dort seit diesem Jahr als Pastorin in der Evangelisch-reformierten Kirche. Sie lebt dort mit ihrem Mann, dem Jenaer Kirchenhistoriker Prof. Dr. Patrick Ihben-Bahl.