ELF-Tagung am 1.+2. Oktober 2026: Gender, Intermedialität, Konfession
Anmeldung bis 28.09.2026, 23:59
Wie entstehen religiöse Geschlechtsnormierungen – und wie verändern sie sich im Zusammenspiel von Konfessionen, Medienkombinationen und Körpern? Diesen Fragen widmet sich die internationale und transdisziplinäre Tagung „Gender, Intermedialität, Konfession – Religiöse Geschlechtsnormierungen revisited“ am 1. und 2. Oktober 2026 an der Universität Graz. Sie findet im Rahmen des Elisabeth-List-Forschungsprojekts „Zwischen Bild und Text. Intermediale Geschlechtskonstruktionen und religiöse Geschlechtsnormierungen in der Frühen Neuzeit“ unter der Projektleitung von Prof.in Dr. Martina Bär statt. Wissenschaftler:innen aus Theologie, Kirchengeschichte, Kunstgeschichte sowie Kultur- und Religionswissenschaft nehmen religiöse Geschlechtsnormierungen aus historischer und gegenwartsbezogener Perspektive in den Blick. Im Zentrum steht die Frage, wie Geschlecht in unterschiedlichen konfessionellen Zusammenhängen medial hervorgebracht, vermittelt, stabilisiert, aber auch irritiert und neu ausgehandelt werden. Das Programm reicht von frühneuzeitlichen Predigten, Christusdarstellungen und Formen weiblicher Memoria über Befreiungstheologie und politische Theologien bis zu Film, zeitgenössischer Kunst, Hexenbildern und Exorzismus.
Ein besonderer Programmpunkt ist die Public Lecture der Künstlerin Esther Strauß am Donnerstagabend unter dem Titel „Alles, was ich kann, kann ich nur manchmal. Wagnisse in der Performativität von Kunst und Ritual“.
Die Tagung findet im Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, 8010 Graz, statt.
Anmeldung bis 28. September 2026: elke.handl(at)uni-graz.at.